Aktuelle Hinweise

  • Dürrebeihilfe - So läuft´s in NRW
    Mit einem Hilfsprogramm wollen Bund und Länder landwirtschaftliche Betriebe finanziell unterstützen, die aufgrund der außergewöhnlich lang anhaltenden Trockenheit in eine Notlage geraten sind. Die Landesregierung von NRW bereitet zurzeit die Förderrichtlinie vor. Betroffene Landwirte, die einen Antrag auf Dürrebeihilfe stellen wollen, können sich ab sofort bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer NRW registrieren lassen. Sie bekommen dann die Antragsunterlagen zugeschickt, sobald diese vorliegen.
  • Flächenkontrollen im Herbst
    Die Flächenkontrollen des Technischen Prüfdienstes der EU-Zahlstelle einschließlich der Fernerkundung sind größtenteils abgeschlossen. Viele Antragsteller haben bereits den Prüfbericht per Anhörungsschreiben durch die Kreisstelle erhalten. Bis Ende Oktober werden die restlichen klassischen Flächenkontrollen durchgeführt.
  • Änderungen bei Futter von ÖVF-Flächen
    Seit Anfang August ist in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit gegeben, aufgrund der Trockenheit einen Antrag zur Futternutzung von ÖVF-Zwischenfruchtflächen zu stellen. Zwischenzeitlich sind die notwendigen Anpassungen der entsprechenden Verordnungen erfolgt. Die Änderung der Verordnungen und neuere Rechtsauslegungen der EU-Kommission haben einige Erleichterungen im Gegensatz zum bisherigen Verfahren bewirkt.
  • Vielfältige Kulturen: Ausnahme wegen Dürre
    Aufgrund der anhaltenden Trockenheit in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens können manche Betriebe Raps als eingeplante fünfte Hauptkultur nicht anbauen. Für diese Betriebe hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz eine Ausnahmeregelung erlassen.
  • Beweidung von Uferrand- und Erosionsschutzstreifen durch Schafe und Ziegen
    Eine Beweidung von Uferrand- und Erosionsschutzstreifen ist gemäß den Richtlinien ausgeschlossen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Futterknappheit hat das NRW-Landwirtschaftsministerium eine Ausnahmeregelung verfügt.
  • Futternutzung auf Greening-Brachen erlaubt
    Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- Verbraucherschutz NRW hat entschieden, dass ab 16. Juli aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Futterknappheit, eine Futternutzung der als ökologische Vorrangfläche beantragten Brachen zulässig ist.
  • Ausnahme von der Weidepflicht aufgrund von Futtermangel
    Wegen der Hitze und der Futterknappheit ist oft ein Weidegang nur noch beschränkt möglich. Im Rahmen der Sommerweidehaltung ist aber täglicher Weidegang die Fördervoraussetzung.
  • Wenn der Prüfer kommt…
    Der Technische Prüfdienst der EU-Zahlstelle muss die antragstellenden landwirtschaftlichen Betriebe in NRW kontrollieren, damit ungerechtfertigte Prämienauszahlungen vermieden werden. Das ergibt sich aus den EU-Vorgaben im Rahmen der von der EU geförderten Maßnahmen einschließlich Cross Compliance.
  • Förderung des Ökologischen Landbaus und von Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen
    Wie in den vergangenen Jahren fördert das Land NRW die Umstellung auf den ökologischen Landbau und die Umsetzung freiwilliger Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen. Hiermit sollen in erster Linie Beiträge zum Erhalt der Biodiversität und zum Schutz abiotischer Ressourcen, wie z.B. dem Gewässerschutz erbracht werden. Am 15. Mai 2018 startet das Grundantragsverfahren. Die Grundanträge können bis zum 2. Juli 2018 bei Ihrer zuständigen Kreisstelle eingereicht werden.
  • Dauergrünland - Pflugregelung
    Bisher galten im Rahmen der Direktzahlungen solche Flächen als Dauergrünland, die durch Einsaat oder auf natürliche Weise (Selbstaussaat) zum Anbau von Gras oder anderen Grünfutterpflanzen genutzt werden und seit mindestens fünf Jahren nicht Bestandteil der Fruchtfolge des landwirtschaftlichen Betriebs sind. Durch Änderungen im EU-Recht und in bundesdeutschen Verordnungen wurde eine weitere Voraussetzung zur Dauergrünlandentstehung eingeführt: Die Fläche darf mindestens fünf Jahre nicht umgepflügt worden sein - sogenannte „Pflugregelung“.
  • Anlage von Bejagungsschneisen und Biodiversitätsstreifen
    Um der Ausbreitung von Tierseuchen, insbesondere derzeit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entgegen zu wirken, stellt die Reduzierung von Schwarzwildbeständen eine geeignete Maßnahme dar. Hierbei sind Bejagungsschneisen eine wertvolle Hilfe, zumal deren Anlage ohne Prämienverluste möglich ist und die Vorteile der Bejagungsschneisen insbesondere den Landwirten selbst zugute kommen. Vor der Anlage von Bejagungschneisen empfiehlt sich eine entsprechende Abstimmung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
  • Zahlungsansprüche: Einzug wegen Nichtnutzung
    Im Rahmen der Verwaltungsprüfung wurden am 10.04.2018 Anhörungen an Antragstellerinnen und Antragsteller verschickt. In diesen Anhörungen geht es um den Einzug der Zahlungsansprüche wegen zweijähriger Nichtnutzung.
  • Aktuelle Informationen zur ökologischen Vorrangfläche „Brache mit Honigpflanzen“
    Neben den üblichen Brachflächen, die als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) ausgewiesen werden, können auch Brachen, welche mit speziellen Blühmischungen bestellt werden, als neue Variante der ökologischen Vorrangflächen „Brache mit Honigpflanzen“ ab 2018 beantragt werden. Aufgrund der dazugehörigen Auflagen gilt hier der Umrechnungsfaktor in Höhe von 1,5.
  • Änderungen und Ergänzungen zu Cross Compliance 2018
    Bereits anlässlich der Agrarreform 2015 wurden in den vergangenen drei Jahren einige CC-Verpflichtungen modifiziert. Mit der Neufassung der Düngeverordnung und der Einführung der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) ergeben sich im Kontrolljahr 2018 maßgebliche Änderungen zur Einhaltung der Vorgaben im Bereich der Nitratrichtlinie.
  • Flächen in anderen Bundesländern
    Ab dem Antragsjahr 2018 müssen auch Flächen, die außerhalb des Betriebssitzlandes bewirtschaftet werden, ausnahmslos digital erfasst werden. Die Erfassung wird in dem Bundesland vorgenommen in welchem die Flächen liegen (Belegenheitsland).
  • Dauergrünland: Nichtlandwirtschaftliche Nutzung nur noch mit Genehmigung
    Neuerdings müssen sich greeningpflichtige Betriebe Umwandlungen von Dauergrünland auch bei einer Überführung der Fläche in nichtlandwirtschaftliche Nutzungen vorab durch die zuständige Kreisstelle der Landwirtschaftskammer genehmigen lassen.
  • Bracheflächen gezielt begrünen, auch ggf. nach dem 01.04. möglich
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 01.04. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.