Aktuelle Hinweise

  • Milchmengenreduktionsprogramm
    Das Milchmengenreduktionsprogramm der Europäischen Union ist gestartet. Bis zum 21.09.2016 konnten die Anträge für die erste Runde gestellt werden. Ob es Termine für weitere Antragsrunden geben wird ist abhängig davon, ob die beabsichtigte Reduktionsmenge von 1,07 Mio t EU-weit bereits mit der ersten Antragsrunde überschritten wurde.
  • Land unter - Prämie weg?
    Grundsätzlich können Fälle von höherer Gewalt oder außergewöhnlichen Umständen anerkannt werden, wenn in deren Folge bestimmte Verpflichtungen nicht mehr eingehalten werden können. Der Antrag ist zusammen mit den entsprechenden Nachweisen innerhalb von 15 Arbeitstagen nach dem Zeitpunkt, ab dem die Zuwendungsempfänger hierzu in der Lage sind, schriftlich mitzuteilen.
  • Neuigkeiten zur Posterpflicht
    Die Durchführungsverordnung der EU mit Regelungen zur Posterpflicht wurde mit Wirkung vom 06.05.2016 angepasst. Die Posterpflicht ist auf investive Fördermaßnahmen beschränkt und der Schwellenwert wurde von bisher 10.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben. Flächen- und tierbezogene Maßnahmen, die aus dem ELER-Fonds mitfinanziert werden, unterliegen nicht mehr der Posterpflicht.
  • Aktuelle Informationen zur Dauergrünlanderhaltung in 2016
    Im Antragsjahr 2016 gilt es beim Thema Dauergrünland einige Neuerungen zu beachten. Einerseits wird der Dauergrünlanderhalt seit dem 1. Januar alleinig über die Regelungen zum Greening sichergestellt, andererseits hat die Europäische Kommission mit ihrer im Sommer 2015 veröffentlichten Leitlinie für Dauergrünland geregelt, dass Reinkulturen von Klee oder Luzerne nicht mehr der Dauergrünlanddefinition unterliegen.
  • Gezielte Begrünung von Brachflächen nach dem 01.04.
    Sollen Bracheflächen gezielt begrünt werden, so ist gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung diese Begrünung bis zum 01.04. vorzunehmen. Da es aber Gründe gibt, diesem Termin nicht einhalten zu können, gibt es ein entsprechendes Verfahren, um eine Terminverschiebung genehmigt zu bekommen.
  • Landschaftselemente - was ist zu beachten?
    Die Landschaftselemente sind gemäß der Änderungen im Rahmen der Agrarreform bewirtschaftete Fläche. Für die Landschaftselemente gibt es förderrechtlichen Definitionen, die besagen, dass Landschaftselemente als ökologische Vorrangflächen anerkannt werden können und weiterhin ausnahmslos Cross-Compliance (CC) relevant sind. Sofern sie Bestandteil einer beihilfefähigen Fläche sind, sind diese auch entsprechend zu beantragen.
  • Umverteilungsprämie
    Die Umverteilungsprämie ist im Jahr 2014 eingeführt worden und soll insbesondere der Förderung von kleinen und mittleren Betrieben dienen. Sie kann im Zusammenhang mit der Betriebsprämie beantragt werden.
  • Aktiver Betriebsinhaber
    Ab dem Jahr 2015 sind nur noch Landwirte antragsberechtigt, die die Anforderungen des im Förderecht definierten Aktiven Betriebsinhabers erfüllen.
  • Basisprämie und Haushaltsdisziplin
    Die Basisprämie stellt das Kernstück der Direktzahlungen und wird produktionsunabhängig, also entkoppelt, gewährt. Sie weist grundsätzlich große Ähnlichkeit mit der bisherigen Betriebsprämie auf, denn auch hier geht es um die Aktivierung von Zahlungsansprüchen. Gleichzeitig ist das Instrument der Haushaltsdisziplin der EU zu beachten, den dieses führt zu einer Kürzung der Prämien. Sollten die gekürzten Mittel nicht benötigt werden, so werden diese im folgenden Jahr anteilig erstattet.
  • Greeningprämie
    Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik soll die Landwirtschaft in Europa ökologischer und nachhaltiger werden. Um dieses Ziel umzusetzen, sind in den EU-Verordnungen die Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden, das ist die offizielle Bezeichnung für das Greening, aufgenommen worden,. Mit der Einführung der neuen Regelungen werden die Umweltmaßnahmen fortan eine noch größere Rolle spielen.
  • Junglandwirteprämie
    Ein Bestandteil der Direktzahlungen stellt die Junglandwirteprämie dar, die unter bestimmten Bedingungen zusätzlich zu den weiteren Prämien gewährt werden kann. Landwirte, die diese Zahlung für Junglandwirte erhalten möchten, müssen dieses jährlich beantragen. Eine Gewährung erfolgt nur im Zusammenhang mit der Basisprämie, da die Höhe der Junglandwirteprämie anhand der aktivierten Zahlungsansprüche festgelegt wird.