Heißwassergeräte von HEATWEED Technologies

Heißwassergerät Heatweed XL 120/34Bild vergrößern
Heißwassergerät Heatweed XL 120/34

Hersteller

Heatweed Technologies GmbH
Turbinestraat 16, 3903 LW Veenendaal, Nederland
Tel.: +31(0)318 / 469799
E-Mail: mail@heatweed.com
www.heatweed.com

Heatweed D (A u. CH)
Weetfelder Str. 37B, 59199 Bönen
Tel:. +49 (0)7123 / 8798490
E-Mail: mail@heatweed.com
www.heatweed.com

Verfahren und Gerät

Gerät

Empfohlen wird der Holder Knick Schlepper. Andere Geräteträger sind möglich.

Die Firma bietet ein System mit Sensoren für die Unkrautwahrnehmung (Sensor 2.0) an Außerdem gibt es zwei kleinere Systeme mit Handmaschinen für kleinere Oberflächen (Mini 14/6 und Mid 22/8), zwei Anhängervarianten (Multi-S 34/10 und Multi-M 54/16) sowie ein Großgerät ohne Sensorsteuerung XL 120/34. Die erste Zahl dieser Typenbezeichnungen bezieht sich auf die Kapazität pro Saison. Die zweite Zahl gibt den Wasserverbrauch pro Minute an.

Die technischen Angaben dieser Information beziehen sich auf das Großgerät mit Sensorsteuerung

Einsatzbereich

Befestigte, d.h. gepflasterte oder betonierte Wege und Plätze sowie Treppen und teilweise auf wassergebundenen Belägen, nach Firmenangaben auch auf Kunstrasen; mit der Handlanze auch Bekämpfung von Herkulesstauden

Funktionsweise

Fast kochendes Wasser (ca. 98 °C) wird sensorgesteuert mit geringem Druck auf die Pflanzenoberfläche der Unkräuter gespritzt und sorgt für eine Gerinnung des Pflanzeneiweißes, so dass die behandelten Pflanzen ein bis mehrere Tage später welken (siehe übrige Heißwasser - Verfahren). Der eingebaute Sensor sorgt dafür, dass das Gerät nur an Stellen mit tatsächlichem Pflanzenbewuchs beim Überfahren auch das heiße Wasser ausbringt. Dieser Vorgang erfolgt durch drei hintereinander geschaltete Düsen während eines Arbeitsganges mit einem Druck von 1,5 bis 2 bar drei Mal an derselben Stelle. Unbewachsene Pflasterstellen bleiben somit unbehandelt. Nach Herstellerangaben muss eine Fläche pro Jahr 2,5-4 Mal behandelt werden. Die Behandlungshäufigkeit richtet sich nach Art und Größe der Verunkrautung, dem Witterungsverlauf während der Vegetationsperiode, der Art und Qualität der Pflasterung sowie der Toleranzschwelle gegenüber leichtem Unkrautbesatz des jeweiligen Auftraggebers. Das Wildkrautaufkommen soll mit der Zeit deutlich abnehmen.

Arbeitsbreite

2 Dosiersysteme:
a) 1,20 m mit 2 Reihen a 15 Ventilen, verteilt über 3 unabhängig zu bedienende, 40 cm breite Bereiche mit jeweils 5 Sensoren
b) 1,60 m mit 2 Reihen a 20 Ventilen, verteilt über 4 unabhängig zu bedienende, 40 cm breite Bereiche mit jeweils 5 Sensoren
- Seitendüsen mit Handbedienung für Randbereiche und Gossen

Antrieb

2 Brenner: Diesel; Heizung: Hydraulisch/Diesel

Arbeitsgeschwindigkeit

ca.0,8 km/h bei vollflächigem Unkrautbesatz
Bis 5,2 km/h bei teilflächigem Unkrautbesatz

Wasserverbrauch

ca. 2040 l Wasser pro Stunde (je nach Unkrautbesatz); Inhalt Wassertank: 500 – 1250 l, abhängig vom Geräteträger. Die Aufnahme von Oberflächenwasser ist möglich

Technische Zusatzleistungen

Bedienung durch Touchscreen; Wartungsintervalle ca. alle 350 Betriebsstunden (ca. zweimal pro Saison); Auf- und Abbau binnen 2 Stunden

Zusatzfunktionen

ISRP Programm gegen invasive Pflanzenarten
Heatweed Academy:
Schulung, Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch bei der Weiterentwicklung von Maschinen und Methoden

Preise

  1. Dienstleistung
  2. Möglichkeit zum Leasing der Maschine