In Nordrhein-Westfalen sind zur Zeit rund 330 landwirtschaftliche Biogasanlagen in Betrieb (Karte der Biogasanlagen in NRW). Selbst konservative Schätzer gehen davon aus, dass eine Zahl von über 400 landwirtschaftlicher Anlagen möglich ist. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Jahren ihre Fachkompetenz in diesem Bereich deutlich erweitert und bietet den Landwirten zur Erschließung dieses neuen Betriebszweiges eine umfassende Beratung an.
Für jede Biogasanlage besteht die gesetzliche Verpflichtung, eine Gefährdungsbeurteilung und eine entsprechende Dokumentation vorzuweisen. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft bieten den Betreibern von Biogasanlagen am 29. September ein Seminar an, in dem aufgezeigt wird, welche Gefährdungen bei der Arbeit an einer Biogasanlage entstehen und wie diese zu dokumentieren und abzustellen sind.
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In der Biogas-Betreiberdatenbank der Landwirtschaftskammer NRW werden landwirtschaftliche Biogasanlagen erfasst, die sich in Nordrhein-Westfalen befinden. Dazu zählen sowohl Anlagen, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden, als auch solche Anlagen, die organische Reststoffe verarbeiten. Dr. Arne Dahlhoff stellt die aktuelle Auswertung vor.
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In Ergänzung zum bisherigen Beratungsangebot im Bereich Biogas bietet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bauinteressierten Landwirten die Teilnahme an der Interessengemeinschaft „Neubau Biogasanlage“ an. Die Ziele dieser Gruppe liegen darin, die zentralen Themen zum Bau und Betrieb einer Biogasanlage zu bearbeiten. Hierzu ist ein intensiver Erfahrungsaustausch gleichgesinnter Berufskollegen vorgesehen.
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Die meisten Biogasanlagen in Deutschland vergären nachwachsende Rohstoffe. Im Jahr 2007 wurden auf einer Gesamtfläche von 400 000 ha nachwachsende Rohstoffe für die Vergärung in Biogasanlagen angebaut, 240 000 ha davon wurden mit Mais bestellt. Wegen der deutlich gestiegenen Preise für Agrarprodukte fand 2008 keine nennenswerte Ausdehnung der Anbauflächen mehr statt. Viele bauinteressierte Landwirte warteten auf die Novellierung des Erneuerbaren Energien-Gesetzes für das Jahr 2009, meint Dr. Waldemar Gruber.
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Um Biogas in das bestehende Erdgasnetz einspeisen zu können, muss es auf eine bestimmte Qualität aufbereitet werden. In den europäischen Nachbarländern, wie der Schweiz und Schweden, gibt es schon Erfahrungen mit Biomethan im Erdgasnetz. In Deutschland speisen inzwischen vier Anlagen in das bestehende Erdgasnetz ein, wovon eine in Straelen steht.
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