Dr. Martin Berges zum Direktor der Landwirtschaftskammer NRW gewählt

Dr. Martin BergesBild vergrößern
Dr. Martin Berges

Die Hauptversammlung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat am Freitag, 9. Mai, in Münster-Wolbeck einstimmig Dr. Martin Berges zum neuen Direktor gewählt. Er löst Ludwig Hanebrink ab, der seit 1996 Direktor der Landwirtschaftskammer war und nach Ablauf seiner Amtszeit in den Ruhestand tritt.

Dr. Martin Berges (42) begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium der Agrarwissenschaften in Osnabrück und Göttingen sowie der Referendarzeit 1994 als Dozent an der Landvolkshochschule Anton Heinen in Hardehausen. In den Dienst der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe trat er 1997 und arbeitete zunächst an der Kreisstelle Hochsauerland als Berater für Milchviehbetriebe. 1998 wechselte er in die Zentrale nach Münster als Referent für Betriebswirtschaft.

Im Jahr 2000 übernahm Dr. Berges die Leitung des Referates Aus- und Fortbildung, 2003 wurde ihm die Leitung der Abteilung Beratung, Bildung, Landentwicklung übertragen. In der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen leitet Dr. Berges seit 2004 die Abteilung Beratung, Bildung. 2005 wurde er zum Ständigen Vertreter des Direktors ernannt.

Von 2000 bis 2004 war Dr. Berges Geschäftsführer des Verbandes landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen Westfalen-Lippe. Seit 2002 ist er Mitglied im Hauptausschuss des Fachzentrums Land- und Ernährungswirtschaft der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Im Jahr 2006 wurde Dr. Berges in den Gesamtausschuss der DLG gewählt. Seit 2005 ist er stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Andreas Hermes Akademie, einer Weiterbildungseinrichtung des landwirtschaftlichen Berufstandes in Bonn.

Darüber hinaus hat sich Dr. Berges in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen bundesweit einen hervorragenden Ruf als Fachmann für Betriebswirtschaft und Unternehmensberatung im Agrarbereich erworben.

Dr. Berges ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Münster.

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 14.05.2008