Wärme aus Biomasse - Von der Idee zum Projekt

Ernte einer Kurzumtriebsplantage (KUP)Bild vergrößern
Ernte einer Kurzumtriebsplantage (KUP)

Biomasse ist in NRW noch ausbaufähig. Der Einsatz von bisher ungenutztem Holz aus dem Wald und von Biomasse aus der Landwirtschaft sowie der Anbau und die Nutzung schnell wachsender Baumarten und sonstiger geeigneter Energiepflanzen sind Themen einer Tagung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die am Dienstag den 5. März, von 9.30 bis etwa 15.30 Uhr, in Haus Düsse bei Soest stattfindet.

Die Tagung behandelt alle Kriterien bei der Planung und Umsetzung einer neuen Heizungsanlage auf Biomassebasis. Nach der betriebswirtschaftlichen Prüfung und Entscheidung für die Biomasseheizung geht es um die Frage nach dem richtigen Brennstoff für den landwirtschaftlichen Betrieb. Neben Holz werden Stroh, Kurzumtriebplantagen und Miscanthus, ein hochwachsendes Sumpfgras, das als Energiepflanze genutzt wird, dargestellt. Für jeden Brennstoff gelten Qualitätsanforderungen, damit die Verbrennung in dem jeweiligen Kessel störungsfrei bei gutem Wirkungsgrad erfolgt. Hinzu kommen die Bedingungen für die richtige Lagerung. Da Kessel und Brennstoff zueinander passen müssen, werden dazu die Kriterien vorgestellt.

Das Programm der Landwirtschaftskammer, dem Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW und der EnergieAgentur.NRW während dieser Veranstaltung wird abgerundet durch die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Brennstoffe. In der Mittagspause und nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Energielehrschau zu besichtigen.

Als Veranstaltungsbeitrag, einschließlich Mittagessen und Kaffee, werden vor Ort an jedem Veranstaltungstag 20 Euro erhoben. Anmeldungen werden bis zum 1. März erbeten per Fax unter: 0800 5263329 hier online:

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 21.02.2013