Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

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Foto: Hans Glader, piclease

Die Afrikanische Schweinepest (ASP, African Swine Fever ASF) ist seit 2014 dauerhaft in der Wildschweinpopulation an der EU-Ostgrenze vorhanden und bricht dort auch immer wieder in Hausschweinebestände ein. Während Experten die Ausbreitung nach Westen innerhalb der Wildschweinpopulation relativ langsam einschätzen, muss jederzeit mit großen „Sprüngen“ durch virushaltige und nicht sachgerecht entsorgte Lebensmittel aus Schweinefleisch gerechnet werden. Das aktuell jüngste Auftreten in Belgien wird ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Verschleppung durch Menschen zurückzuführen sein.

Informationen zum aktuellen Seuchengeschehen finden Sie beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW)

Gut aufbereitete Hintergrundinformationen bieten das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA):

Video der EFSA mit Erläuterungen zur Afrikanischen Schweinepest


Hier auf unserer Seite geben unsere Fachtierärzte weitere Hinweise zur Vorsorge und Informationen zum Virus.


Wildschweine fressen Äpfel. Foto: Hanne Hasu, Pixabay.de

Afrikanische Schweinepest: aktuelle Lage (19.09.2018)

Das jüngste Auftreten der ASP in Belgien ist wahrscheinlich auf eine Verschleppung durch Menschen zurückzuführen. Die Nähe der belgischen Fundorte zur deutschen Grenze (ca. 60 km) im zusammenhängenden Waldgebiet Eifel-Ardennen hat das Risiko für ein direktes Einwandern des Virus mit Wildschweinen jetzt deutlich erhöht.


Schweinestall reinigen

Afrikanische Schweinepest: Wie schütze ich meinen Betrieb?

In Belgien sind Wildschweine an ASP verendet. Der Fundort liegt im Dreiländereck Belgien, Frankreich und Luxemburg, nur 60 km von der deutschen Westgrenze entfernt. Dass nun mehr denn je Maßnahmen zum Schutz vor der ASP zu treffen sind und wie die Schweinehalter vorgehen sollten, erläutert Dr. Jürgen Harlizius.


Schweinepest: Desinfektion eines LKW

Afrikanische Schweinepest: Das passiert bei einem Ausbruch

Welche gravierenden Folgen ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wild- oder Hausschweinen bei uns für die Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hätte, können Sie in dieser Übersicht nachlesen.


Erlegtes Wildschwein. Foto: Stefan Ott, piclease

Afrikanische Schweinepest: Krankheit und Erreger

Die Afrikanische Schweinepest (ASP, African Swine Fever ASF) wird durch ein ASFI-Virus verursacht. Dieses Virus ist in Blut und Gewebe von erkrankten Tieren äußert stabil: In Blut bleibt die Ansteckungsfähigkeit 4 Monate erhalten, in gekühltem Fleisch bis zu 6 Jahren.