Kürbisse für den Hausgarten

Kürbisse
Foto: Micha Berger, Pixelio

Wer Spaß an bunten Gartenfrüchten hat, sollte jetzt Kürbisse aussäen. Das Sortiment ist groß. Zierkürbisse lassen sich vielseitig zur herbstlichen Dekoration in Haus und Garten verwenden. Sollen die bunten Früchte den Speiseplan bereichern, sollte sich der Hobbygärtner für Speisekürbisse entscheiden, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Winterkürbisse (Cucurbita maxima), auch Speise- oder Riesenkürbis genannt, sind meist starkwachsende, rankende Pflanzen mit runden Früchten, die bis 50 Kilo oder auch mehr auf die Waage bringen können. Sie werden im Herbst geerntet und sind oft über Monate lagerfähig. Zu den Sommerkürbissen (Cucurbita pepo), auch Garten- oder Ölkürbis genannt, gehören auch viele Zierkürbisse. So zum Beispiel Kronen- oder Krallenkürbisse, die 10 bis 15 Zentimeter groß werden und auffällige krallenförmige Auswüchse aufweisen. Auch Warzenkürbisse, in runder bis länglicher Form, mit ausgeprägten, warzenförmigen Auswüchsen, zweifarbige Sorten oder blaue bis schwarze Kürbisse können im Garten für herbstliche Dekorationen angebaut werden. Zierkürbisse sind lange haltbar. Die essbaren Kürbisse aus dieser Gruppe sind schnellwachsend und deshalb besonders für die Gartenkultur geeignet. Ihr Fruchtfleisch ist fester und weniger mehlig als das der Winterkürbisse. Bekannt sind aus dieser Gruppe zum Beispiel die Zucchinis, die es in vielen grünen und einigen gelben Sorten gibt. Eine rankende Zucchini-Sorte ist Black Forrest.

Kürbisse benötigen einen tiefgründigen, humusreichen Boden, einen sonnigen Standort und ausreichend Wasser, vor allem bis zum Fruchtansatz. Umfangreiche Informationen zu Kürbisarten und -sorten, zum Anbau und Tipps zur Verwertung enthält eine Broschüre der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Rund um den Kürbis“. Gedruckt erhalten Sie die Broschüre gegen Einsendung eines mit 1,45 € frankierten und adressierten Briefumschlages bei der Pressestelle der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Postfach 1969, 53009 Bonn. Sie können die Broschüre auch hier kostenlos herunterladen:

Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen vom 27.06.2007