Feldlerchenprojekt - 1000 Fenster für die Lerche

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Feldlerche. Foto: Hans Glader, piclease

Die Feldlerche gehörte früher zu einer häufigen Vogelart in der offenen Feldflur. Leider ist der Bestand seit den 80er Jahren um etwa 75% zurückgegangen und inzwischen ist die Feldlerche sogar in die Rote Liste NRW aufgenommen worden.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken haben die Stiftungen Rheinische Kulturlandschaft und Westfälische Kulturlandschaft das Feldlerchenfensterprojekt ins Leben gerufen. Dabei legen Landwirte in Nordrhein-Westfalen freiwillig Feldlerchenfenster (ca. 20qm) in ihren Getreidebeständen an.

Unterstützt werden die Stiftungen dabei sowohl von einigen Biostationen als auch von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die unter anderem durch ihre Beratung auf die Anlage von Lerchenfenstern aufmerksam macht.

Für den einzelnen Landwirt ist die Teilnahme am Projekt mit wenig Aufwand verbunden:

  • einfache Anlage der Fenster durch Anheben der Sämaschine bei der Aussaat oder später durch mechanische Bodenbearbeitung
  • nach der Anlage können die Fenster wie der übrige Schlag bewirtschaftet werden
  • die Fenster sind nicht betriebsprämienschädlich, brauchen also bei den Anträgen nicht herausgerechnet zu werden.
  • pro Hektar 2 - 10 Fenster

Weitere Informationen

Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Birgit Lind
Telefon: 0228/ 9090721-3
b.lind@rheinische-kulturlandschaft.de
www.rheinische-kulturlandschaft.de

Stiftung Westfälische Kulturlandschaft
Tanja Brüggemann
Telefon: 0251/ 41 75 148
brueggemann@stiftung-westfaelische-kulturlandschaft.de
www.stiftung-westfaelische-kulturlandschaft.de

Die Arbeiten wurden teilweise finanziert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Landesinitiative des Landes NRW.